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| Bewegung und Haltung |
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Was
bedeutet Ortho-Bionomy®?
"Immer in die freie Richtung". Das ist DER Leitsatz der Ortho-Bionomy!
Ortho-Bionomy ist eine sehr sanfte Form von Körperarbeit, wo
mit
ruhigen, weichen Berührungen mit den Energieblockaden und
Verspannungen des Körpers gearbeitet wird.
Der Entwickler dieser sanften Technik war der anglokanadische Osteopath
Dr. Arthur L.
Pauls (1929 - 1997). Er ging davon aus, dass der Organismus alle
Informationen besitzt um sich selbst zur regulieren und zu heilen. Die
Ortho-Bionomy arbeitet immer mit dem Körper, es wird nichts
erzwungen. So kommt der Organismus wieder zur Ruhe und findet den Weg
selbst aus der Verspannung.

Der Sanddollar - Symbol der Ortho-Bionomy
Grundkonzepte
und Entstehungsgeschichte
A. L. Pauls ging davon aus, dass eine
unüberschaubare Anzahl von Selbstkorrekturmechanismen den
Menschen funktionsfähig erhält. Dies ist auch in
Therapeutenkreis eine bekannte Tatsache. In dem Moment wo aber eine
Störung, eine Verspannung etc. eintritt, ist der
Körper
verwirrt und kann nicht immer gleich die optimale Lösung
finden.
Auch ist die Ursache der Störung nicht immer eindeutig. Viele
Faktoren spielen zusammen. Ob eine "falsche" Bewegung und Haltung, oder
emotionaler Druck zur Überlastung und Dekompensation
führen,
spielt dann keine Rolle mehr. Der Körper versucht sich selbst
zu
Organisieren. Und wenn ihm dies nicht gelingt, reagiert er mit
Schmerzen.
Das war auch der Grund, warum Arthur L. Pauls nicht
„gegen“
einen Befund oder ein Symptom arbeiten wollte. Seine
Idee bestand darin, den Bewegungsmustern zu folgen,
diese
Muster sogar
zu verstärken. Das ist auch mit dem Satz gemeint "Immer in die
freie Richtung".
In der Ortho-Bionomy wird MIT dem Menschen gearbeitet, nicht AN ihm.
Seit 1974 lehrte Arthur L. Pauls die Ortho-Bionomy in den USA und
Kanada. 1985 fanden die ersten Kurse in der Schweiz und ab 1987 in
Deutschland statt. Heute gibt es Ausbilder für Ortho-Bionomy
im ganzen angelsächsischen Raum, in vielen
westeuropäischen Ländern und in Japan.
Die
Behandlungsprinzipien der Ortho-Bionomy
Eine therapeutische Maßnahme ist ortho-bionomisch, wenn sie
die Behandlungsprinzipien der Ortho-Bionomy befolgt. Die
Qualität der Berührung, des Kontaktes, macht das
Eigentliche der Ortho-Bionomy aus.
- Der Behandler arbeitet immer in die
für den Patienten freie Richtung. Er lässt sich vom
Körper leiten und macht dem Patienten sein
Haltungs-/Bewegungsmuster durch eine vorsichtige Betonung des Musters
erfahrbar.
- Kein Griff, keine Lagerung, keine Bewegung darf
Schmerzen oder vermehrtes Unbehagen auslösen. Immer ist die
angenehmste Lage und Bewegung zu suchen.
- Die Wahrnehmungen und Rückmeldungen
des Patienten sind zu respektieren.
- Der Therapieablauf orientiert sich an der
gezielten Unterstützung der Selbstkorrekturmechanismen, nicht
an der Korrektur eines als pathologisch definierten Zustandes. In
diesem Sinne handelt die Ortho-Bionomy absichtslos. Nicht ein
biomechanisches Funktionsmodell, sondern der aktuelle Befund ist
ausschlaggebend.
- Der Behandler achtet darauf, dass es ihm selbst
bei der Behandlung gut geht. Nur dann kann sich sein Patient in die
Behandlung hinein entspannen.
Unter diesen Voraussetzungen wird die Ortho-Bionomy vom Patienten als
sehr wohltuendes und entspannendes Therapieverfahren erlebt.
Anwendungen der Ortho-Bionomy
Die Ortho-Bionomy kann angewendet werden bei
- Beschwerden des Bewegungsapparates
- Funktionellen Störungen der inneren
Organe
- Hormonellen und Vegetativen Regulation
- Psychosomatischen Störungen
- Zur allegemeinen Entspannung
- Verbesserung der Selbstwahrnehmung
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